Dienstag, 16. September 2014

USC fehlt nur ein Punkt zur ÜberraschungSamstag, 23. April 2011

Weitere Bilder Lea Hildebrand markierte in Dresden 19 Punkte.

Der USC Münster hat in der Volleyball-Bundesliga hauchdünn eine faustdicke Überraschung verpasst. Beim Spitzenreiter Dresdner SC vergab die Mannschaft von Trainer Axel Büring im dritten Satz beim Stande von 25:24 einen Matchball und musste nach einem über zwei Stunden dauernden Kampf noch eine 2:3 (25:22, 25:18, 25:27, 22:25, 9:15)-Niederlage einstecken. Es war die erste seit dem 19. Februar und einer Serie von neun Siegen. „Die Enttäuschung bei uns ist groß. Sehr groß“, erklärte Büring. „Vor allem tut es mir für die Mädels leid. Ich hätte der Mannschaft diesen Sieg gegönnt.“
2100 Zuschauer
Es war beeindruckend, wie der USC vor 2100 Zuschauern in der Dresdner Margon-Arena lange Zeit auftrumpfte. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Punkte-Rückstand übernahm Münster erstmals beim 20:19 die Führung und brachte nach 27 Minuten den ersten Durchgang nach Hause. Angeführt von Hana Cutura (20 Punkte) und Lea Hildebrand (19) marschierte der USC auch in Satz zwei weiter und degradierte teilweise den Favoriten zum Statisten.
Wer dies allerdings voreilig als eine Vorentscheidung deutete, lag falsch. Dresden thront nicht umsonst an der Ligaspitze und zeigte nun seine Qualität – auch weil der USC einen Tick nachließ und nicht mehr auf dem ungemein hohen Level weiterspielen konnte. Beim Stande von 19:11 für die Elbstädter schien der dritte Durchgang bereits entschieden.
Vier Wechsel
Dann aber griff Büring in die psychologische Trickkiste und wechselte gleich auf vier Positionen – mit Erfolg. Der USC ackerte sich verbissen heran, holte Zähler für Zähler auf.
Es wurde dramatisch: Ausgleich zum 23:23, Münster fehlten noch zwei Punkte zur Sensation. Dann aber Satzball Dresden – abgewehrt. Wenige Augenblicke später hatte der USC sogar Matchball – Horemans vergibt. Dresden zog den Kopf aus der Schlinge, legte zwei Punkte nach und verkürzte. Es sollte die Wende in der hochklassigen Partie gewesen sein. Dresden agierte nun selbstsicherer, bekam durch die in letzter Sekunde abgewendete Pleite Oberwasser. „Ab dem vierten Satz war Dresden besser“, sagte Büring.

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Beitrag von: Kaufen und Sparen
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