Freitag, 19. September 2014

Marc Chagall und die Bibel im Picasso-MuseumSonntag, 24. April 2011

Weitere Bilder Marc Chagall, Christus am Ufer, 1952, Gouache und Pastell auf Papier (Comite Chagall, VG Bild-Kunst, Bonn 2011)

„Ich las die Bibel nicht, ich träumte sie.“ Dieser Satz stammt von Marc Chagall, der die Heilige Schrift über Jahrzehnte hinweg mit seinen Bildern farbreich illustrierte. Bis zum 5. Juni widmet das Pariser Musée d’art et d’histoire du Judaïsme dem Thema die Sonderausstellung „Marc Chagall et la bible“.

2012 wird das gleiche Thema im Münsteraner Picasso-Museum präsentiert. Beide Ausstellungen wurden unabhängig voneinander kuratiert und tragen auch nur zufällig den gleichen Namen. Einige der in Paris ausgestellten Werke aus dem Musée national Marc Chagall in Nizza erwarten den Besucher jedoch nächstes Jahr auch in Münster. Vom 5. Oktober 2012 bis zum 15. Januar 2013 dokumentiert das Picasso-Museum Chagalls religiöses Schaffen mit rund 140 Gemälden, Grafiken, Keramiken, Glasmalereien und Handzeichnungen. Die Schau belegt vor allem die unkonventionellen, religionsübergreifenden Darstellungsweisen in Chagalls Werk.

In der Ausstellung erwartet den Besucher ein exemplarischer Querschnitt durch das gesamte religiöse Schaffen des Künstlers, angefangen mit Illustrationen des Alten Testaments, darunter die Schöpfungsgeschichte, die Josephlegende und die Propheten, bis hin zu Darstellungen aus dem Neuen Testament. Auch ein Kirchenentwurf für die Kathedrale in Metz wird in Originalgröße in Münster ausgestellt. Die Leihgaben stammen aus dem Musée Marc Chagall in Nizza, dem Centre Pompidou in Paris und von den Erben des Künstlers.

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Beitrag von: Kaufen und Sparen
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