Mittwoch, 30. Juli 2014

Flughafen Münster-Osnabrück schreibt schwarze ZahlenDienstag, 26. Juni 2012

Weitere Bilder Schreibt schwarze Zahlen: Der FMO.

Operativ erwirtschaftete der Flughafen Münster Osnabrück (FMO) einen Gewinn von 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 7,9 Mio. Euro). Nach Abschreibungen und Zinsen ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss (Gewinn) von 12.118 Euro. Somit konnte erneut eine deutliche
Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr 2010 (-947.000 Euro) erreicht werden.

Die Ergebnisverbesserung konnte im Wesentlichen als Folge der Effizienzsteigerungsprogramme, die der FMO in den letzten Jahren
umgesetzt hat, erzielt werden. Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer betonte, dass die Ausweisung eines Gewinnes gerade vor dem Hintergrund der äußerst hohen Kapitalkosten (Abschreibungen und Zinsen), die der FMO zu tragen hat, beachtlich ist. In den letzten 15 Jahren hat der Flughafen
einen Betrag von über 100 Mio. Euro (Terminal, Vorfeld, Fracht- und Cateringgebäude, Flugzeugwartungshalle etc.) aus eigener Kraft, das
heißt ohne staatliche Mittel, finanziert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, bedankte sich bei der Geschäftsführung und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Flughafengesellschaft für die Erreichung dieses sehr guten Ergebnisses. Lewe sagte: „Wir Gesellschafter haben großen Respekt vor dem, was die gesamte Mannschaft am Flughafen in den letzten Jahren geleistet hat. Gerade
wenn man bedenkt, dass für das Jahr 2011 nur noch weniger als die Hälfte der deutschen Flughäfen schwarze Zahlen schreiben werden
und dies vor allem die Großflughäfen sind, ist das Ergebnis phänomenal.“

Trotz aller Freude über das gute Jahresergebnis, so Lewe weiter, müsse man jedoch zur Kenntnis nehmen, dass das Marktumfeld für den FMO immer schwieriger werde. Lewe: “Wir müssen uns auch vor diesem Hintergrund dringend als Gesellschafter mit der Eigenkapitalausstattung des FMO beschäftigen.“ Geschäftsführer Gerd Stöwer erläuterte in diesem Zusammenhang, dass der FMO aufgrund der Tatsache, dass er den größten Teil der
Investitionen in den letzten Jahrzehnten aus eigener Kraft finanziert habe, eine deutlich geringere Eigenkapitalquote aufweise als vergleichbare Flughäfen.

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Beitrag von: Kaufen und Sparen
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