Montag, 01. September 2014

Däbritz-Prozess geht in die Verlängerung: Richter brauchen mehr ZeitMittwoch, 27. Juni 2012

Weitere Bilder Der Rufmord-Prozess gegen Prof. Dr. Sabine Däbritz geht noch einmal in die Verlängerung.

Der Rufmord-Prozess gegen Prof. Dr. Sabine Däbritz geht noch einmal in die Verlängerung. Eigentlich war erwartet worden, dass das Strafverfahren gegen die Herzchirurgin platzen wird. Die Richter brauchen jedoch mehr Zeit, um über den Befangenheitsantrag gegen den medizinischen Sachverständigen zu entscheiden.

„Wir sind nicht in der Lage, das auf die Schnelle zu entscheiden“, sagte Thomas Mattonet, Vorsitzender Richter der 8. Strafkammer des Landgerichts. Das sei auch keine Entscheidung, die die Berufsrichter alleine treffen könnten. Auch die beiden Schöffen müssten eingebunden werden.

Die Verteidiger hatten den medizinischen Gutachter am späten Dienstagnachmittag wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt. Hauptgrund: Der Herzchirurg aus Heidelberg habe ohne Absprache mit dem Gericht auf eigene Faust Zeugen vernommen und recherchiert. Das sei nicht hinnehmbar.

Von Seiten der Uniklinik wurde beantragt, den Befangenheitsantrag zurückzuweisen. Dabei wurde den Verteidigern von Prof. Däbritz sogar der Vorwurf gemacht, den Antrag „bewusst und objektiv falsch“ begründet zu haben.
Die Richter wollen nun am 3. Juli über den Befangenheitsantrag entscheiden. Geht er durch, platzt der Prozess und muss neu aufgerollt werden.

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Beitrag von: Kaufen und Sparen
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